Scouting 100 Aktionstage in Berlin

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100 Jahre Pfadfinden - Aktionstage in Berlin

Einer der Höhepunkte des Jubiläumsjahres waren mit Sicherheit die Aktionstage in Berlin. Bundespräsident Horst Köhler, selbst ehemaliger Pfadfinder, hatte zu einem internationalen Pfadfinderlager im Garten von Schloss Bellevue eingeladen.

Seiner Einladung folgten neben Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus Asien, Amerika, Australien, Afrika und europäischen Ländern auch rund 4000 Pfadfinder aus Deutschland zum parallel stattfindenden Konkress im Familien und Erholungszentrum Berlin.

Der Haßlocher Stamm wurde durch Dennis, Thomas und Jan vertreten.

 

 

Internationales Zeltlager im Schloss Bellevue

Bundespräsident Horst Köhler, Schirmherr für scouting100, äußert sich über den Wert des Pfadfindens in der Gesellschaft:

»Jungen und Mädchen lernen als Pfadfinder, eigenständig zu entscheiden und zu handeln, eigene Fähigkeiten zu erkunden und Verantwortung zu übernehmen. Sie gewinnen Selbstvertrauen, Respekt gegenüber Mitmenschen und Achtung vor persönlicher Leistung. Sie gestalten ihre Freizeit selber und engagieren sich dabei auch für andere. Sie schließen Freundschaften und lernen den Wert von guten Prinzipien kennen. Und natürlich haben sie auch Spaß miteinander, erleben vieles gemeinsam und erfahren so, was die Gruppe für den Einzelnen bedeuten kann. Das alles ist gerade heute wichtig, denn die Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu eigenständigen Persönlichkeiten ist eine der schwierigsten und anspruchsvollsten Aufgaben der Gesellschaft.

Die Pfadfinderbewegung kann nur deshalb so viel Erfolg haben, weil sie an vielen Orten Unterstützung von jungen Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern, Förderern und Freunden erfährt. Sie waren oft selbst Pfadfinder und wissen aus eigener Erfahrung, wie wertvoll diese Zeit für junge Menschen ist.«

 

Konkress im Familien und Erholungszentrum

Samstags hatten die Pfadfinder die Gelegenheit mit Verantwortlichen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kirche über den Beitrag des Pfadfindens für die Gesellschaft zu sprechen. Gegenwart und Zukunft von Pfadfinden stand auf dem Plan.

Kompetente Gesprächspartnerinnen und -partner stellten sich der Diskussion, zum Beispiel Heide Simonis, die Präsidentin von Unicef Deutschland, oder der Staatssekretär im Jugendministerium, Gerd Hoofe. Sie gaben Impulse und hatten ein offenes Ohr für Forderungen und Visionen.

Den Nachmittag verbrachten die meisten dann in der Stadt.

Abends war im FEZ dann eine große Party. Eine live Band, Disco und ein bündischer Singekreis sorgten bei den angereisten Pfadis aus ganz Deutschland für super Stimmung bis in die späten Morgenstunden.

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